Präambel

Privates, Berufliches, Nonsense und Meinungen die die Welt nicht braucht... alles das gibts hier!

Montag, 8. März 2010

84. Musicalyse

Musicalyse ist eine von mir entwickelte neue Methode der Stressreduktion. Simpel, rezeptfrei und hochwiksam. Stress wird dabei durch extrem laute und gute Musik aus dem Körper gelöst. Hier eine kurze Bedienungsanleitung:

1. Man beschaffe sich die richtige Musik. Richtig hängt hierbei sehr vom Typ ab. Sie muss jedoch laut gehört werden können, ohne albern oder peinlich zu sein. Meine Empfehlung: MK Ultra von Muse (Irgendwas von Linkin Park tuts zur Not auch)



2. Man nehme einen schallreflektierenden Hohlkörper mit Musikanlage, der aus emissionsschutzrechtlichen Gründen nach außen hin Schallisoliert sein sollte oder nicht ortsfest und damit nur zeitweilig störend sein sollte. Ein Auto verbindet alles optimal.

3. Man platziere sich in dem Hohlkörper.

4. Man aktiviere die Musikanlage und bediene den Lautstärkeregler auf österreichische Art (Volume = voll umme). Faustformel: Die Bässe sollte man physisch spüren und die Höhen sollten einem Haaare ab 1 cm Länge nach hinten pusten.

5. Für den Idealeffekt: Man setze den nicht ortsgebundenen Hohlkörper in Bewegung und öffne alle Fenster, so dass zu den Höhen auch noch die Zugluft zum Durchpusten verwendet wird.


Die Behandlung ist abgeschlossen wenn man breit grinst, mitsingt und auf dem Lenkrad herumtrommelt. Das sollte spätestens nach 10 Minuten einsetzen, ansonsten sollte man die Musikauswahl anpassen.

Viel Spass beim ausprobieren und WICHTIG: dabei immer die Verkehrsregeln einhalten.

Donnerstag, 7. Januar 2010

83. Trari trara... der Stuck ist da!

Nachdem ich nun eine gefühlte Ewigkeit von meinem gesamten Umfeld... allen voran einem gewissen Kapitalmarktrechtler... ja genau DU! ... mehr oder minder sanft genötigt wurde, meine frisch renovierte Kanzlei weiter zu renovieren (müsste dann wohl continuovieren heißen...) ist es nun vollbracht.

Es hat einen ganzen Nachmittag und viel zu teueres Polystyrol gekostet aber sieht gut aus.








Weiteres Fazit: Bei der Kanzleigrundreinigung freut man sich über Laminat statt Teppich, Gehrungssägen werden stets unter den Top 5 der Dinge die ich am meißten hasse rangieren, Farbe tropft immer noch obwohl der Eimer anderes verspricht und Moltofill spart Nerven (... und macht auch die Drecksergebnisse von sch*$?! Gehrungssägen wieder wett).

Sonntag, 6. Dezember 2009

82. Mer kennerd elles... außer Hochdeutsch!

Der Beweis dieser infamen Behauptung über Baden-Württemberg wird natürlich sogleich erbracht:

Während im Rest der Republik die Schreibweise folgendermaßen lautet...


... so heißt es in Illerbeuren:


Gut! Ein einmaliger Ausrutscher darf ja sein, aber das...



aus einer Dofwirtschaft zu machen ist ja schon umgekehrtes Fränkisch!

Disclaimer: Es handelt sich bei der oben dargebotenen Mischung aus Text und Bild um satirischen Humor. Eine Herabwürdigung von Schwaben, Baden-Württemberg oder Illerbeuren samt seinen Museen ist nicht intendiert und ein entsprechender Eindruck entspränge lediglich der Fantasie oder Vorurteilsbelastung des jeweiligen Lesers. (Ich für meinen Teil bin Schwabe... und stolz drauf!)

81.

...ist mein Geburtsjahr!

80. So toll, dass man es teilen muss...

... ist dieses Statement des Meisters Heinrich Heine, das er bei seinem ersten Besuch des Brockens (Berg im Harz) ins Gipfelbuch schrieb:

Viele Steine
schwere Beine.
Aussicht: Keine!

Heinrich Heine

79. Morgenpanik, Heiligsblechle und Raving Rabbits...

... so die Kurzfassung des letzten Freitags. Es folgt die lange... (ja das wird wieder mal ein Auskotz-Post)

Freitage sind eigentlich von Natur aus gut; dieser nicht.

Morgen. Ich stehe auf und wanke unter die Dusche... das Telefon kilngel... der AB geht ran. Aus dem AB tönt die Stimme der Frau Kollegin... ein Notfall , bitte sofort zurückrufen, denn es eilt. Ich springe aus der Dusche... mache den Rückruf... klatschnass und eingeschäumt! Der Boden wird nass. Es sei eine neue Sache und sehr dringlich. Ein Anruf sei sofort von nöten. Ich trockne mich ab und rufe die zuständige Stelle an...belegt. Ich mache das Schnellprogramm... Kleidung muss, Deo kann, Frühstück geht nicht. Zwischendrin noch 3 Versuche des - ach so wichtigen - Anrufs... belegt. Ich fahre ins Büro... langsam, denn vor mir Fährt ein überbreiter Rasentrakto mit 10 !!!! km/h. Im Büro angekommen... Anruf... die Sache hat sich erledigt! Ich hätte ja nicht schnell genug zurückgerufen!!!! Mordgedanken.

Mittag. Ich bin nett und fahre die Kollegin zum Zahnarzt. Auf dem Weg dorthin schneidet mich ein Opel. Blechschaden !!! (Mei heiligs Blechle !!! *heul) Er: Ich sei schuld! Ich: Er sei schuld! Polizei... Wartezeit... Neues Magengeschwür: Alles check! Ich hab kein Bock mehr!!! Nachmittagstermine: absagen! Stattdessen: Umsatzsteuer machen... auch nicht besser.

Abend. Brüderchen hat Geburtstagsparty... ich hätts fast vergessen. Ich fahre mit meiner Knautschkugel (Nein, kein Schreibfehler...) noch schnell Einkaufen... auch ganz toll am Freitag Abend. Ankunft bei Brüderchen... Dunkles Weizen... Stimmung besser... Statement von Brüderchen."Nimms sportlich. Es bezahlt entweder seine Versicherung oder deine Vollkasko!"... Stimmung wieder etwas besser... Raving Rabbist auf der WII spielen... noch besser... Mit einem englischen Kumpel von Tom über Boxen fachsimpeln... Stimmung sehr gut... Einladung zu einem Ricky Hatton Kampf bekommen... der Tag war doch im Saldo ganz in Ordnung.

Montag, 21. September 2009

78. Fight the good fight...

...ist doch eine gute Motivation für einen erfolgreichen - und diesmal auch wirklich ernst gemeinten - Boxkampf. Hintergrund ist die (mittlerweile schon 2 Jahre zurückliegende) Herausforderung von Markus zu einem Boxkampf. O-Ton: Ach Boxen ist wohl nicht so schwer und ich bin stärker als du. Das wollte ich dann schon sehen, weshalb die Betonung dabei auf Kampf (also volle Kraft voraus) liegt. Wir hatten zwar schon etliche Male trainiert und gesparrt (wir berichteten) aber das war ja nur die Vorbereitung. Der Kampf sollte folgen. Da nun aber Markus nach Bonn umzieht und es dann mit regelmäßigem Training schlecht aussieht stieg vor ca. 4 Wochen der große Fight.

Der Herausforderer: Markus 78 kg


Der Titelverteidiger: Meiner einer 74,3 kg



Regeln: 6 Runden a 2 Minuten (ich war ja für 3 Minuten...), 1 Minute Pause, der Kampf wird bei dreimaligem Anzählen abgebrochen, es darf auch im Stehen angezählt werden.

Ringrichterin war eine uns wohlbekannte Sportlehrerin (aber Boxen ist halt kein Schulsport, deswegen die Regelunsicherheit in den Aufnahmen)

Die ersten beiden Runden verliefen relativ ausgeglichen, wobei ich einige gute Kombinationen bringen konnte.



Markus war aber wohl etwas von der, im Vergleich zum Sparring höheren Schlaghärte überrascht. Auch wurde der Kampf von mir agressiver geführt. Markus geriet mehr und mehr in die Defensive und steckte dadurch viel ein.



Im Verlauf von Runde drei wurde er zwei mal wegen Verteidigungsunfähigkeit angezählt. In Runde 4 kam dann das aus...



...der Niederschlag hatte zum dritten Anzählen und damit zum Abbruch geführt. Außerdem wollte ich zwar gewinnen aber Markus dabei nicht erheblich verletzen und seine Nase war schon etwas mitgenommen.

Der geschlagene Boxer...


aber auch faire Verlierer.


Markus hat sich der Herausforderung gestellt und seine Sache - für einen Kämpfer ohne Erfahrung - gut gemacht. Und er hat sich mit dem Box-Virus angesteckt, denn ein Rematch ist schon fest geplant. Es war wirklich ein good fight!